Auf den folgenden Seiten wollen wir unseren Lebenstil vorstellen, den wir als eine Antwort auf zukünftige Zeiten sehen:



Leben teilen

Situationsbeschreibung

Der Mensch ist im Allgemeinen zu einem Wesen verkommen, welches die Natur ausbeutet, nach dem einzigen Gesichtspunkt, was sie ihm hier und jetzt gerade bringt. (Das Wesen der Ziege)
Er liebt sie nicht, sondern schlachtet sie im grenzenlosen Egoismus dahin. (Schlachthäuser, Massenviehhaltung, Monokulturen, kurzfristige Rendite, das schnelle, bequeme Geschäft bestimmt Betriebswirtschaft, die Haltung der Staaten u. der Einzelnen etc. ).
Wir hingegen wollen wertschätzen u. lieben, was uns gegeben ist.
Wir wollen diesem fatalen, oben beschriebenen Lebensstil die Bemühung um einen schöpfungsbewahrenden und dienenden Lebensstil gegenübersetzen, der sich an dem Wort orientiert, dass die ganze Schöpfung auf das Offenbarwerden der Gottessöhne harrt.
Wir wissen, das uns das nur ansatzweise gelingen kann, denn die Schöpfung und ganz besonders der Mensch beweist auch in seinem Gutmachenwollen immer erneut seine Unfähigkeit.
Wissend, das wir in unserem Bemühen Gottes Hilfe brauchen, wollen wir es aber dennoch versuchen.

An folgendem Beispiel soll deutlich gemacht werden, was das z.B konkret bedeutet:



Nachhaltigkeit

Wir brauchen Holz.
Egoistisches Denken versucht mit minimalem Aufwand der Natur möglichst viel zu entreißen und interessiert sich nicht für die Folgen.

Wir wollen es anders machen (Nachhaltigkeit; Permakultur). Dazu ein Beispiel:

Es muss gerodet werden, daß Platz entsteht für die verwilderten Bäume, die danach veredelt werden können.
Das Gestrüpp häckseln wir und verbrennen es nicht. Es kann als Einstreu für die Pferde verwendet werden und dient der Hygiene im Stall.
Der gedüngte Häcksel wird als Mulch um Nutzpflanzen gestreut und dient zur Fruchtbarkeit des Landes.
Die Pferde geben einen weiteren Beitrag dadurch, daß sie das geschlagene Holz von für Autos unzugängliche Stellen abtransportieren.
Das wiederum ist für Kinder ein Vergnügen, ganz anders, als es selbst heruntertragen zu müssen.
Weiterhin kann man mit dem Pferd pflügen. (Lohnt sich nicht, sagen viele!) Ja, ein großer Acker lohnt sich nicht, ein kleiner aber schon, zumal, wenn man die Freude betrachtet, die dies den Kindern macht. (Nebenfrage: Wie stark ist ein Pferd? Machen wir Tauziehen. Wir lernen erfahren, was ein PS ist. Anschaulicher als meist im theoretischen Schulunterricht.)
Sich um Pferde zu kümmern stärkt das Selbstbewusstsein besonders junger Mädchen und wird gerne mit viel Hingabe gemacht.
Sie lernen Verantwortung und Ausdauer beim täglichen Striegeln, Stall ausmisten, Pflege, etc.
Pony reiten, auch andere reiten lassen, sie führen, sie lehren und dadurch in neue Verantwortung hineinwachsen.

Zum Schluss haben wir auch das Holz, aber es ging nicht nur ums Holz.

Ich hoffe, ich habe deutlich machen können:
Für jeden oben genannten Einzelschritt müssten wir sagen:
Lohnt sich nicht, zu aufwändig, wenn wir nur den unmittelbaren Nutzen betrachten.

Im Zusammenhang wird es sinnvoll, ja - in kleiner Dimension - sogar effizient.

Oben beschriebenes Denken und Handeln in sinnvollen Zusammenhängen wollen wir einüben.



Häckseln