Über uns wir suchen Moeglichkeiten Urlaub zu machen das Chilivri - unser Land Unser Haus

Über uns

Wer sind wir?

 

der Anfang

Ich, Christian Wagner, bin 1995 nach Sardinien gekommen u. habe hier eine Firma für Solarenergie gegründet. (www.tecnicasolare.it). Ich hatte anfangs die Absicht, diese Firma als finanzielles Standbein in ein Therapiehaus einzubinden. Dem Schweizer Verein OT (Offene Tuer, Riehen) wurde ein 2 ha großes Grundstück (Chlivri) geschenkt, um dort ein Therapiehaus zu eroeffnen. Doch aus diesen Plänen wurde nichts. Das Grundstück blieb uns dennoch erhalten. Wir nutzten es fuer Nachsorge an Menschen, die eine Therapie gemacht hatten, pflanzten eine kleine Obstbaumkultur u. fingen mit Gartenbau u. Kleintierhaltung an. Rumänen fanden dort zwei Jahre Unterkunft u. haben uns zur Verbesserung der dortigen Infrastruktur motiviert u. auch beigetragen.
Seit wir Anfang 2007 eine Vollmacht fuer das land erhielten, haben wir begonnen es mit privaten finanziellen Mitteln auszubauen.
Wie es dort aussieht u. was dort existiert, siehe: Chilivri.

 

die Idee

In den letzten Jahren - maßgeblich durch meine Frau Beate angestoßen - ist der Wunsch entstanden, weitere Kinder in unsere Familie aufzunehmen, und als Basis gemeinschaftliches Leben mit anderen Familien verstärkt zu teilen. Immer hatten wir schon andere Menschen, bis zu 2 Jahren, bei uns mitleben lassen. Von ihrer Ausbildung her ist meine Frau Sozialtherapeutin.
2008 haben wir die Annerkennung als Pflegefamilie erhalten u. unsere Bereitschaft zur Aufnahme von Kindern Sozialämtern in Sardinien mitgeteilt. Gleichzeitig wächst auf dem Chilivri im gemeinsamen Gärtnern Familiengemeinschaft heran. Darüber hinaus gibt es einige Beziehungen, die uns in dieser Arbeit unterstützen. (Jugend mit einer Mission; evangelische Gemeinden im Umkreis)
Einmal wöchentlich laden wir zum 'Club del Sabato' ein, einer offenen christlichen Kinderarbeit. Der inzwischen auf bis zu 10 Kinder angewachsen ist.

 

das Innesto-Land

Nun wollen wir die Mittel, die wir hier zur Verfügung haben, verstärkt einsetzen.
Da ist vor allem das Chilivri, dieses 2ha große schöne Land. Meine Frau nutzt seit 2007 mit 2 anderen Familien einen Teil zum Gemüseanbau. Wir haben Hühner u. inzwischen auch ein Pony u. ein kleines Pferd.
Ein großer Teil des Landes - mehr als ein Hektar am Hang - sind verwilderte Olivenbäume u. Birnbäume in undurchdringlichem Dickicht. Diesen Hang zu roden u. die Bäume zu veredeln ist ein weiteres Vorhaben mit dem begonnen wurde u. was unserem Projekt den Namen ‚INNESTO’ gab, wobei unser Schwerpunkt nicht im Betrieb einer Landwirtschaft liegen soll, sondern dem Verwirklichen gemeinschaftlichen Lebens mit dem Schwerpunkt verwahrlosten Kindern u. Jugendlichen zu helfen. Das Chilivri mit seinen Möglichkeiten soll uns zur Verwirklichung dieser Idee dienen.

 

mene Solarfirma

In meiner Solarfirma (www.tecnicasolare.it) bin ich der Innesto-Idee von Anfang an nachgegangen. Es ging mir nie in erster Linie um einen Verkauf, sondern es war immer die Suche nach der besten energetischen Loesung. Und diese Loesung ist immer eine individuelle. Sie richtet sich nach der Situation (Haus, Hotel, Campingplatz ecc. ), seinen Gegebenheiten (passive Einstrahlungen, Wasser u. Heizungsnetze, vorhandene Technik, ecc.) u. den Benutzern (ihren Gewohnheiten, ihr Vermoegen, ecc.)
In einfachen Worten: Das Haus sollte veredelt werden.
Altes, bereits Vorhandenes, kann oft in einem neuen Zusammenhang einen neuen u. groesseren Wert bekommen. Eine solche Grundhaltung steht der Konsumhaltung, die Verbesserungen nur darin sieht, Altes durch Neues zu ersetzen, diametral entgegen. Sie bewirkt einen sorgsameren Umgang mit dem Vorhanden u. lehrt uns, es wertzuschaetzen. Ausserdem oeffnen sich neue Wege wertschoepfender Arbeit vor Ort.

Unterstuetzt durch die wirtschaftliche Krise beginnen Menschen, die mich frueher nur belaechelten, es langsam zu verstehen. Waehrend die grossen Verkaufsgeschaefte schwinden, befindet sich meine bescheidene Arbeit im Aufschwung.

So soll meine Arbeit exemplarisch ins Innesto eingebunden werden.

 

Bau eines Magazins

Fundamentlegung

des 135 qm grossen Magazins

Nach knapp 2 Jahren einer buerokratischen Odysee kann endlich mit dem Magazin begonnen werden. Es soll folgenden Aufgaben dienen:

1) Aufbau von Infrastruktur auf diesem Land
2) Kleine Entwicklungswerkstatt für innovative Projekte rund um die Ökologie
3) dabei Menschen unter Begleitung in Arbeiten einführen u. für sie Arbeitsperspektiven suchen, die sowohl ihnen dienen, weil sie sinnvolle Arbeit geben
4) als auch denjenigen, für die man arbeitet, weil ihnen mit einer sinnvollen Arbeit gedient wird.

Im Bau des Magazins selber sollen einigen oekologische Besonderheiten exemplarisch verwirklicht werden, die Impulse fuer neue Arbeitszweige beinhalten.